Eintrag Nr. 1510

„Bürgermeister will Ungeimpfte schonungslos anzeigen“

„Die Gemeinde Fußach (V) droht ihren Mitarbeitern mit einer Anzeige, sollten sich diese nicht binnen drei Wochen impfen lassen. Die Aufregung ist groß.

Die Impfpflicht in Österreich steht unmittelbar bevor. Gemeinden, in denen viele Menschen geimpft sind, sollen dann Geld vom Bund bekommen. Ab einer Impfquote von 80 Prozent gibt es einen Impfbonus. Vielleicht ist das der Grund, warum sich jetzt eine Vorarlberger Gemeinde mit einer knallharten Forderung an seine Mitarbeiter wendet: Impfung – oder Anzeige!

"In der Pflicht, Verstoß gegen Impfgesetz anzuzeigen"

Das Schreiben, welches "Heute" vollständig vorliegt, fordert die Gemeindemitarbeiter von Fußach (Bezirk Bregenz) auf, bis 31. Jänner (also heute) entweder einen Impfnachweis, einen Genesungsnachweis oder ein ärztliches Nachweis über die Befreiung von der Impfpflicht zu erbringen. "Sollten wir [...] keinen erhalten, müssen wir davon ausgehen, dass [...] Du gegen das Impfgesetz verstößt. Wir sehen uns daher als Dienstgeber in der Pflicht, diesen Verstoß bei der Bezirkshauptmannschaft anzuzeigen", teilt Bürgermeister Peter Böhler (Partei "Zukunft Fußach") mit.

Als öffentlicher Dienstgeber sei es für ihn selbstverständlich, "dass unsere Mitarbeiter die bestehenden gesetzlichen Vorschriften befolgen". Bis zum 21. Februar hätten daher ungeimpfte Mitarbeiter noch Zeit, ihren Impfstatus zu ändern. [...] "

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