Eintrag Nr. 1373

„Ungeimpfte Spieler würde er sogar vom Training ausschließen.“

„Fußball-Ikone Paul Breitner hat kein Verständnis dafür, dass Joshua Kimmich die Corona-Impfung verweigert. Am "Sonntags-Stammtisch" im BR sagte er: "Das geht nicht." Ungeimpfte Spieler würde er sogar vom Training ausschließen.

Der ehemalige Nationalspieler Paul Breitner positioniert sich in der Debatte um FC Bayern-Star Joshua Kimmich klar. Er halte es da wie FC Liverpool-Trainer Jürgen Klopp, so Breitner. Sich nicht impfen zu lassen, sei "potenzielle vorsätzliche Körperverletzung".

"Ich brauche mit niemandem darüber zu diskutieren, ob er sich impfen lassen soll oder nicht", sagte Breitner am "Sonntags-Stammtisch" im BR Fernsehen. "Für mich gibt es nur die Richtung, sich impfen zu lassen. Und da geht es nicht um eine Vorbildfunktion, sondern es geht um den Einzelnen. Wenn er sich dagegen entscheidet, dann habe ich null Verständnis dafür."

Breitner würde Kimmich vom Training ausschließen

Kimmich hatte vergangene Woche seine Angst vor möglichen Impfschäden geäußert. Vier weitere Spieler des FC Bayern sind ebenfalls noch nicht gegen Corona geimpft. In einem körpernahen Sport wie Fußball sei eine Impfung der gesamten Mannschaft aber unverzichtbar, so Breitner. Wenn er beim FC Bayern noch verantwortlich wäre, gäbe es einen anderen Umgang mit ungeimpften Spielern. "Diese fünf hätten bei mir nicht gespielt und nicht mal mit uns trainiert", sagte er. "Ich hätte gesagt, Leute, Auf Wiederschauen, da hinten könnt ihr den Berg rauf und runter laufen, aber hier nicht. Das geht nicht."

Mit Breitner gilt bei der "Münchner Tafel" 2G

Er selbst sei bereits seit über sechs Monaten doppelt gegen das Coronavirus geimpft, berichtete Breitner in der Sendung. Sobald es der Hausarzt empfiehlt, will der 70-Jährige sich auch ein drittes Mal impfen lassen. Breitner erzählte auch von seinem Engagement an der "Münchner Tafel" am Johannisplatz. Dort gilt ab 8. November die "2G-Regelung". Das heißt, künftig darf man nur Lebensmittel abholen, wenn man geimpft oder genesen ist. Die ehrenamtlichen Helfer hätten sich gemeinsam für diese strenge Regelung entschieden, so Breitner. "Wir setzen ein Zeichen und sagen impfen, impfen, impfen." Für ungeimpfte Bedürftige habe er extra einen Impfbus der Malteser organisiert und das Angebot sei gut angenommen worden. [...] "

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