Eintrag Nr. 1119

„Eine Impfersatzabgabe ist somit nichts als solidarisch“

"Sanija Ameti, Co-Präsidentin von Operation Libero, spricht sich für eine «differenzierte Impfpflicht» aus. Gehe man vom Verursacherprinzip aus, müssten Ungeimpfte die Kosten ihrer Entscheidung – etwa die Erkrankung Dritter, die Überlastung des Gesundheitssystems wie Ausfälle beim Pflegepersonal infolge Burnouts – solidarisch mittragen. «Sei es im Gesundheitswesen oder in der Wirtschaft: Damit könnten zumindest die finanziellen und gesellschaftlichen Folgen der Entscheidung gegen eine Impfung abgefedert werden.» 

Im Gespräch mit 20 Minuten veranschaulicht Ameti ihre Forderung: «Beim Kauf eines Zigaretten-Päcklis zahlt man gemäss Verursacherprinzip Tabaksteuer, wenn man Alkohol kauft, entrichtet man eine Alkoholsteuer.» Entscheide man sich gegen die Impfung, schade man – gleich wie beim Konsum von Tabak oder Alkohol – indirekt auch dem Gesundheitssystem und der Gesundheit Dritter. «Eine Impfersatzabgabe ist somit nichts als solidarisch.» Über die Höhe des Betrags könne man diskutieren, so Ameti."

Unterstützung

Diese Webseite ist ein Privatprojekt ohne finanzielle Interessen. Dennoch kostet der Betrieb Geld. Wenn Sie uns dabei unterstützen wollen, können Sie hier per Paypal spenden. Vielen Dank!